Hildegund Amanshauser
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Wintersemester 2004/05

Vorbesprechung Dienstag 9. November 18 Uhr Seminarraum 1

Samstag 27., Sonntag 28. November 2004, jeweils 10 bis 16 Uhr

Samstag 18. und Sonntag 19. Dezember 2004, jeweils 10 bis 16 Uhr

Proseminar: Grundstudium B1,2,4,5

Thema: Wie funktioniert der Kunstbetrieb?

Ort: Seminarraum 1

Es können LN, TN nach vorheriger Absprache auch im Hauptstudium erworben werden..

Wie funktioniert der Kunstbetrieb? Wie kann ich mich als junger Künstler/als junge Künstlerin im Kunstbetrieb zurecht finden?

Die Lehrveranstaltung handelt davon wie KünstlerInnen, SammlerInnen, KuratorInnen, KritikerInnen, GaleristInnen im Kunstfeld kooperieren, wie sie gegen- und miteinander arbeiten und wie sich die Institutionen Museen, Kunstvereine, Kunstzeit¬schriften im Laufe der letzten 100 Jahre entwickelt haben und welche Rolle sie heute spielen. Darüber hinaus stellen wir die Frage, welche Auswirkungen die zunehmende Ökonomisierung des kulturellen Feldes (Eventkultur) auf den Kunstbetrieb hat.

Im ersten Block beschäftigen wir uns mit der Geschichte und Gegenwart wichtiger Institutionen, Medien und „Player“ des Kunstbetriebs. Im zweiten Block wollen wir auch Ausstellungen und Institutionen besuchen.

Das Proseminar richtet sich sowohl an Studierende des Grundstudiums als auch des Hauptstudiums, die ebenfalls einen Leistungsnachweis erwerben können.

Vorbereitende Literatur: Pierre Bourdieu: Die feinen Unterschiede, Kritik der gesellschaftlichen Urteilskraft, Frankfurt/M 187, Einleitung, S. 17 – 27

Niklas Luhmann: Neu-Sein als Herausforderung, in: Original, Symposion des Salzburger Kunstverein ,Ostfildern, 1995 S. 45 – 50



Prof. Dr. Hildegund Amanshauser

Vorbesprechung Dienstag 9. November 18.30 Uhr Seminarraum 1

Donnerstag 6. bis Sonntag 9. Januar 2005,

Donnerstag 10 bis 16 Uhr

Freitag 11 bis 17 Uhr

Samstag 10 bis 16 Uhr

Sonntag 10 bis 13 Uhr

Seminar Hauptstudium, B 1–5

Thema: Videokunst der letzten 10 Jahre

Ort: Seminarraum 1

Es können LN, NT erworben werden.

Die Lehrveranstaltung stellt filmische Praktiken im Kunstraum zur Diskussion, fragt danach, warum Video und Film in den letzten Jahren in vielen internationalen Großausstellungen eine starke Präsenz hatten und welche Rolle das Dokumentarische, das Eindringen „des Realen“ in den Ausstellungsraum dabei spielt. Auffallend ist, dass dem Medium Video in Osteuropa eine herausragende Bedeutung zukommt, die sowohl den ökonomischen Bedingungen (leichte und billige Verfügbarkeit, billige Lagerung, Versand und Kopie) als auch dem Verlangen nach erzählerischen Strukturen Rechnung trägt. (Beispiele: Anri Sala, Milica Tomic, Ene-Liis Semper, Gintaras Makarevicius u.a.)

Die Lehrveranstaltung befasst sich mit der Geschichte der Videokunst und der Video¬installation ebenso wie mit dem Medium Film im Ausstellungskontext.

Einen Schwerpunkt stellen Beispiele „klassischer“ Videokunst der 1990er Jahre dar wie Stan Douglas, Eija-Liisa Ahtila, Diana Thater, Marie José Burki u.a.

Zentrales Anliegen dieser Lehrveranstaltung ist das Kennen lernen wichtiger Beispiele der Videoproduktion der letzten 10 Jahre und die Entwicklung von Rezeptions- und Analysemethoden.

Vorbereitende Literatur: Lydia Haustein: Videokunst, München 2003